Zu Tisch – Der Garten wird serviert!

Es heißt Slow Food und doch ist das Essen in der Villa Arnica ganz schön schnell am Tisch. Wer will, sucht sich seine Wunschzutaten im Naturgarten sogar selbst aus. Ein Blick über den Gartenzaun genügt. Oder man geht noch ein paar Schritte weiter auf den 3.000 Quadratmeter großen Arnica Acker. Die Sonne strahlt. Die ersten Salate strecken ihre Köpfe aus der Erde. Es duftet zart. Die Gartensaison beginnt.

Geerntet, gekocht, genossen.

Die Farm-to-Table Philosophie wird in der Villa Arnica und den anderen Alto-Häusern schon immer gelebt und als natürlicher Teil von Essen und Genuss verstanden. Zu den Lebensmittel-Lieferanten zählen hauptsächlich regionale Betriebe. Und einer davon ist eben die Alto-Gruppe selbst. Was mit dem Garten um die verträumte Villa begonnen hat, wurde um ein großes Feld gleich nebenan erweitert. Auf 3.000 Quadratmetern wachsen Sellerie und Zwiebeln, Tomaten und Paprika, Rosmarin und Sonnenblumen, Grünkohl und Basilikum, Granatäpfel und bestimmt auch Arnika.

Paradiesisch

Da kommt es wieder, das erhebende Gefühl, wenn der Winter vorbei ist und die Natur erwacht. Die Sonne wird wärmer. Manches ist schon erntebereit, anderes braucht noch. Der Frühling ist eine sanfte Erinnerung daran, wie schön Veränderung sein kann. Wir spüren Kraft und neuen Mut. Und freuen uns schon auf das, was aus der Erde in die Töpfe auf die Teller kommt. Statt einem Lastwagen, Zug oder gar Schiff erfolgt der Transport von Gemüse, Obst und Kräutern mit Mensch und Holzkiste. Und dann wird es in der Küche zu gesunden Gerichten verkocht, gebraten oder gebacken. Direkter geht es nicht. Ist das das Paradies?

Der Platz ist frei

Der Tisch steht schon bereit. Im Glashaus der Villa Arnica zum Dinner. Im angrenzenden Hotel Schwarzschmied Slow Food Restaurant La Fucina oder im Bistro Luce. Im Gasthaus 1477 Reichhalter. Oder auch im neu eröffneten Luna Restaurant im Parkhotel Mondschein in Bozen. Den Acker kann man sich übrigens bei den wöchentlichen Gartenführungen von Jean Paul zeigen lassen. Und wer lieb fragt, darf vielleicht sogar selbst die Schaufel in die Hand nehmen und bestimmt auch hier und da ein bisschen naschen.

Fotos: Alto Hotel Group